Geschmackstest
So erleben Gäste unseren Whisky
Auf Hinrichsen’s Farm wird Whisky nicht nur verkostet, sondern erlebt. Unsere Gäste teilen hier ihre Eindrücke aus Führungen, Tastings und Begegnungen rund um unsere Distillery. Vom ersten Blick hinter die Kulissen bis zum letzten Schluck im Glas entstehen ganz persönliche Geschichten – ehrlich, ungefiltert und nah an dem, was unseren Whisky ausmacht.
Ein Besuch auf Hinrichsen’s Farm ist mehr als ein Blick hinter die Kulissen –
er ist ein gemeinsames Erlebnis.
Strahlender Sonnenschein, frischer Wind und jede Menge Entdeckungen! Unsere ecodots-Gäste starteten mit einer Schiffstour nach Föhr, erkundeten die Insel per Fahrrad und ließen sich auf unserer Farm mit unserem Whisky sowie regionalen Spezialitäten verwöhnen.
Expertenmeinung & Fachliche Perspektive
Stimmen aus der Whisky-Welt
Wenn Fachleute unseren Whisky verkosten, entsteht ein besonders klarer Blick auf das, was im Glas liegt.
Bob Bales testet unseren New Make – analytisch, direkt und mit viel Erfahrung aus der Whiskywelt.
Wir freuen uns, dass Bob Bales im Kreise einiger Experten unseren New Make verkostet hat. Sie sind dabei zu folgendem Ergebnis gekommen:
Ohne Wasser
Nase: malzige Note, frische Getreide mit etwas Hefe und Treber, dann ein Zest ätherischen Öle Orange/Zitrone.
Gaumen: Fruchtexplosion mit einem Hauch vegetale Noten im Hintergrund. Dann kommen maritime Noten hinzu mit trockenem Abgang.
Mit Wasser
Nase: Hefig und weniger Frucht.
= Nach einigen Minuten kommt die Fruchtnote wieder, immer breiter.
Gaumen: Fruchtnote am Anfang schwach, dann wieder stärker. Etwas Kleber und im Hintergrung weiche Lakritze.
= Nach weiteren Minuten ölig und blumig mit langem Abgang.
Leeres Glas
Nach 10 Minuten ist die Getreide wieder da und eine große Fruchtnote.
Allgemeines Urteil: Note 1,5
Hello Jan Robert,
Ich habe gestern Abend mit dem Vorstand des Erfurter Whisky Clubs Dein Destillat auf die Probe gestellt.
Wie ich vermutet habe, brauchst Du Deine Ware nicht zu verstecken, bravo. Du hast gute Chancen, Dich in der Menge deutscher Hersteller zu behaupten. Qualität und Geschmack ist dein Garant.
Wir haben auch über die maritime Noten geredet, die du auf Föhr bei der Reifung bekommen wirst. Außerdem liegst Du mit dem Status Bio voll im Trend.
Alles Gute
Bob
Aus der Fasslager-Perspektive
Auch unabhängige Experten begleiten unseren Weg.
Ihr Urteil verbindet analytische Tiefe mit der Perspektive einer langjährigen Kennerin der internationalen Whiskywelt.
Auch Julia Nourney probierte unseren Frisian Single Farm Whisky cuvée – first Batch – 54,5 % abv.
Julia Nourney ist eine internationale Spiritousen-Fachfrau und Fassmanagerin, welche sich schon Jahrzente lang mit Whisky und vielen anderen Spiritousen beschäftigt. Julia Nourneys Wissen und Interesse um Whisky wurde bereits von dem Gourmet-Magazin „der Feinschmecker“ und der schottischen Brennerei Glenfiddich mit dem Titel „Whisky-Kenner des Jahres“ belohnt.
Fazit: From field to glass – die tatsächliche Umsetzung dieser Aussage erfüllen heutzutage nur wenige Brennereien. Weltweit! Umso bemerkenswerter ist das Ergebnis, das die Hinrichsen's Farm auf der nordfriesischen Insel Föhr nun aus dem Stand heraus präsentiert. Weiter so!
Farbe: dunkler Bernstein mit Kupferreflexen
Nase: sanfte Würznoten wie Vanille, Muskatblüte, Lorbeerblätter, Langpfeffer und ein Hauch von Nelke, aber auch etwas Milchschokolade und Holzrauch, erst auf den zweiten Blick zeigt sich das Malz mit dezent süßlichen Malzzuckernoten und getreidigen Anklängen wie an einem warmen Sommertag nach der Ernte. Die Reifefässer stellen sich mit einer frischen Holzaromatik und Trockenfrüchten wie von Rosinen und Berberitzen dar.
Gaumen: Hier zeigt sich ein vergleichbares, wenngleich deutlich intensiveres Bild. Wiederum stehen die Würznoten im Vordergrund, jetzt mit deutlicheren Pfeffer- und Lorbeernoten, Vanille und Muskatblüte treten in den Hintergrund. Die Darrung des Malzes zeigt sich mit deutlichen Röstnoten, die an dunkle Kakaobohnen und gebrannte Haselnüsse (ohne Zucker!) erinnern. Auch die Einflüsse der Eichenfässer sind am Gaumen mit Säure und Tanninen intensiver wahrzunehmen. Die süßlichen Aromen des Malzzuckers und der teilweisen Fassvorbefüllungen mit Süßweinen bleiben zwar im Hintergrund, addieren aber zur generellen Komplexität.
Eine dezente Verdünnung bietet sowohl dem Malz als auch den Trockenfruchtnoten, die neben Rosinen nun auch Kirsche und Aprikose zeigen, eine breitere Bühne. Florale Noten wie von Hibiskusblüte und Macis unterstützen diesen Effekt. Das Mundgefühl wird weicher und fast samtig. Die Zugabe von etwas Wasser scheint diesem Whisky also sehr gut zu tun.
Nachklang: Sehr lang anhaltend und zunehmend trockener, die Röstnoten werden öliger. Das leichte Prickeln der Holzsäure und des Pfeffers wirken fast lebhaft.